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03. Februar 2026

Van Heemskerk: „Eure Arbeit ist unverzichtbar!“


Beschäftigte der Universitätskliniken erwarten konkrete und spürbare Verbesserungen - bei Einkommen und bei Arbeitszeit.

Sandra van Heemskerk, stellvertretende Vorsitzende der Bundestarifkommission und Bundesvorsitzende der komba, betonte die außergewöhnlichen Belastungen der Beschäftigten im Gesundheitswesen: „Eure Arbeit ist unverzichtbar – und ihr habt das Recht auf faire Einkommen, verlässliche Arbeitszeiten, angemessene Zeitzuschläge und sichere Perspektiven.“ Vor zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die am 3. Februar 2026 dem Warnstreikaufruf in Köln gefolgt waren und den Arbeitgebenden der Länder unmissverständlich deutlich machten, dass auch die Beschäftigten der Universitätskliniken in der Einkommensrunde 2025/26 konkrete und spürbare Verbesserungen erwarten, fügte sie hinzu: „Das sind keine ‚netten‘ Extras, sondern Voraussetzung dafür, dass die Daseinsfürsorge dauerhaft gewährleistet werden kann. Deshalb fordern wir: 7 Prozent mehr Einkommen, mindestens 300 Euro monatlich, sowie eine Anhebung der Zeitzuschläge um 20 Prozentpunkte und eine Tariflaufzeit von 12 Monaten. Im Wettbewerb um Fachkräfte, können sich die Arbeitgeber keine weiteren Rückschritte leisten!“ 

Und Roland Staude, Erster Vorsitzender des DBB NRW, rief den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Kundgebung auf der Akademischen Lustwiese zu: „Angesichts von Personalmangel und wachsender Arbeitsbelastung halten die Kolleginnen und Kollegen den Betrieb in den Krankenhäusern in NRW und nicht nur hier in der Uniklinik rund um die Uhr am Laufen. Doch Wertschätzung zeigt sich in Gehaltsabrechnungen und auf dem Dienstplan. Genau dafür stehen wir heute hier und kämpfen für gerechte Bedingungen

Himmet Ertürk, stellvertretender Vorsitzender des DBB NRW und Vorsitzender der vdla nrw, brachte es auf den Punkt: „Wir stehen hier, weil wir wissen, dass eine Anpassung der Arbeitsbedingungen notwendig ist. Ein funktionierendes Gesundheitssystem braucht qualifiziertes Personal, das gerecht entlohnt werden muss!“

Ursprünglich veröffentlicht unter https://www.dbb.de

Quelle: dbb / 3.2.2026
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